Indonesien – Bali / Nusa Lembongan (2026)

Donnerstag, 09. Juli 2026, Bangkok nach Nusa Lembongan

Der Fahrer war überpünktlich vor dem Hotel und hat uns zuverlässig zum Internationalen Flughafen gebracht. Nachts um 4 Uhr ist Bangkok staufrei 😉! Am Flughafen hat alles etwas länger gedauert, weil man für die Einreise nach Indonesien strenge Auflagen hat. Von „You cannot got go onto this flight“ bis „here are your tickets“ war alles dabei. Problemlos ist immerhin das Handgepäck, bisher wurden wir nur ausgerufen, weil man sicher sein wollte, dass wir nur Handgepäck dabei haben. Die Fluggesellschaft (Thai Lion Air) ist völlig unkoordiniert. Man hat zwar Schilder aufgestellt, die wiederum für 3 Zonen mit jeweiligen Sitzreihen beschriftet waren, und die Leute haben sich auch brav entsprechend aufgestellt (natürlich alle gleichzeitig, aber immerhin halbwegs sortiert). Die Ticketkontrolleure haben allerdings mehrere Slots geöffnet, sodass aus allen 3 Zonen Leute kreuz und quer eingelassen wurden. Im Flugzeug war dann natürlich Chaos. Wir standen direkt vor dem Flugzeug und konnten erstmal 15 Minuten nicht einsteigen und durften dann unser Gepäck in Schubfächer verstauen, die meilenweit von unseren Sitzplätzen entfernt waren. Ich konnte mir zum Glück merken, auf welche Staufächer die fünf Rucksäcke verteilt wurden. So ging es eine ganze Weile weiter. Beim Aussteigen hatten wir nochmal Gewusel und es hat bestimmt 10x länger gedauert aus dem Flugzeug zu kommen, als normalerweise. Die Einreise ging erstmal schnell, mit Kleinkind kommt man leider nicht durch die moderne Passkontrolle und wir standen in einer längeren Schlange (war aber noch okay). Danach kam wieder eine Kontrolle, dort sollte man seinen QR-Code vorzeigen – den hatten wir nicht. Also durften wir uns doch nochmal auf die Seite hocken und mühevoll alle möglichen Daten eintippen. Im Anschluss gab es die Mail mit dem Code und wir waren endlich in Indonesien.

Als nächstes haben wir den Fahrer gesucht und schnell gefunden, der uns zur Fähre bringen sollte. Der Straßenverkehr war wie im Schulbuch – Stau bis zum Horizont! Zum Glück hatten wir insgesamt vier Stunden Zeit, zur Fähre zu kommen. Am Ende waren es nur noch 45 Minuten, in denen wir noch schnell am Hafen etwas zu trinken und zu essen besorgt haben. Seit gestern Abend hatten wir nämlich nichts mehr zu essen und mittlerweile war es fast 16 Uhr. Für den Tag folgte jetzt der spaßigste Teil, vor allem, wenn man die Kinder fragt. Mit der Schnellfähre ging es in 30 Minuten nach Nusa Lembongan. Wir hatten ordentlich Seegang und sind richtig auf und ab gedotzt, nichts für Leute mit Rückenschmerzen.

Wir sind an einem sehr schönen Strand angekommen, kaum zu glauben, dass dort überhaupt motorisierte Boote anlegen dürfen. Der Strand ist schön weiß und das Wasser türkis blau. Der Mushroom Beach ist einer der besten Strände auf der Insel. Wir sind vom Strand aus zu unserer Unterkunft gelaufen. Nach 600 Metern waren wir da. Auf dem Weg, haben wir in einer abgelegenen Seitenstraße an einer Laterne schon wieder einen MZ 05 Sticker entdeckt 😊 …dieser war aber schon ein paar Tage älter. Wir sind nicht lange an unserer Hütte geblieben, sondern haben uns gleich auf den Weg zurück zum Strand gemacht, damit wir die Füße noch kurz ins Wasser halten konnten, bevor es dunkel wurde. Auf dem Weg vom Strand zur Unterkunft lag ein nettes Restaurant mit Live-Musik. Die Kinder sind sogar zu müde zum Schaukeln gewesen. Satt und hundemüde sind wir noch unter die Freiluftduschen und dann unters Mosquitonetz.

Freitag, 10. Juli 2026, Nusa Lembongan

Heute mussten wir erstmal ausschlafen. Um 11 Uhr ging der Tag erst los. Bis wir alle gepackt hatten und eingecremt waren, und jeder seine Badesachen dabeihatte, war es eher 12 Uhr. Es gab sehr leckere Smoothie-Bowls mit Drachenfrucht, Mango, Blaubeeren und Crunchmüsli. Im Anschluss wollten wir eigentlich schnorcheln, wir hatten aber schon gestern herausgefunden, dass die Wellen aktuell zu hoch sind und man erst ab Sonntag wieder Manta Rays sehen könnte. Der erste Strand, den wir angesteuert hatten, war der Hidden Beach. Man muss wirklich etwas suchen und über recht viel Müll klettern, bis man an dem Beach ist. Schatten gab es kaum, und der Müll um uns herum war auch nicht das was, wir uns vorgestellt hatten. Nach kurzer Recherche sind wir wieder zum Mushroom Beach gelaufen. Die Wellen waren zum Glück nicht so hoch wie gestern. Die Korallen sind allerdings trotzdem scharfkantig, und man muss beim Baden gut aufpassen. Es liegen einige Boote direkt am Strand und der Geruch der Motoren liegt in der Luft. Weil es sonst ein schöner Strand ist, ist er auch sehr voll gewesen. Die Kinder haben sehr ausgiebig eine Sandburg gebaut und waren nur kurz schwimmen. Für die Kleinen habe ich Badesocken dabei, sodass die Füße gut geschützt sind.

Nachdem wir uns den Sonnenuntergang am Strand angeschaut haben sind wir noch kurz schwimmen gewesen, bis den Hunger zu groß wurde. Wir haben eine andere Bar mit Live-Musik ausgesucht. Dieses Mal haben wir eine nette Frau aus Australien kennengelernt. Die Kinder haben sich zu erst mit ihr unterhalten, später hat Meru für den Gitarrist/Sänger etwas Trinkgeld ins Körbchen geworfen. Daraufhin wurde er auf die Bühne gerufen und wurde nach einem Lied-Wunsch gefragt. So kam es, dass Meru zur Primetime auf der Bühne stand und „Riptide“ gesungen hat. (…er kann doch leise reden 😉 )! Es gab einen Riesen Applaus und später noch eine dicke Umarmung vom Sänger. Das Essen war auch sehr gut, besonders der Nachtisch war gut!


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