Mittwoch, 08. Juli 2026, Bangkok
Nach dem Ausschlafen haben wir den Tag mit Schwimmen begonnen. Erst am frühen Nachmittag haben wir uns auf die Suche nach Frühstück begeben, wobei wir uns mit Shake und Thai Tea zufriedengegeben haben. Wir sind nochmal mit der Fähre unterwegs gewesen. Am Abend haben wir uns die Wassershow vom ICONSIAM nochmal angeschaut, dieses Mal von Beginn an und im Sitzen direkt vor den Fontänen. Laut Google Maps und Internet hätte man umständlich mit verschiedenen Bussen zurückfahren müssen, da die letzte Fähre offiziell schon weg wäre, aber dem war nicht so. Wir mussten etwas länger auf die Fähre warten und haben dabei in der Ferne schönes Wetterleuchten gesehen. Zwischen den ganzen beleuchteten Tempeln und Hochhäusern sah das sehr hübsch aus. Wenige Minuten nachdem wir auf der Fähre saßen, fing es erst leicht an zu nieseln und schlagartig wurde ein richtiger Monsun daraus. Die Leute haben sich alle unter verkrümelt, wir auch! Kurz darauf sind die Leute mit Fensterplätzen aufgesprungen und haben sich in den Gang gestellt, denn es hat mittlerweile von allen Seiten quer in die Fenster geschüttet. Man konnte vor Wasser nur noch schemenhaft Gebäude am Ufer erkennen. Dazu kamen ein heftiges Gewitter und der Gedanke, dass wir bald unsere Haltestelle erreichen und da auch raus müssen. Der Kleine fand das alles gar nicht lustig und hat sich weinend auf meinen Arm begeben. Wir konnten zwei Runden beobachten, wie man am schnellsten von der Fähre kommt, allerdings hat man kaum gesehen, wohin die Leute verschwinden – in einen Vorhang aus Blitzen und Regenschleier, dann waren sie weg. An unserer Haltestelle gab es eine kleine überdachte Halle, wo man die Tickets kauft. Dort standen schon ein paar Leute, aber für uns war auch noch Platz. Keine 2 Minuten später hat der Blitz neben uns eingeschlagen. Nach ca. 10 Minuten war zumindest das Gewitter etwas weitergezogen, der Regen blieb – laut App noch mindestens 30 Minuten. Wir haben beschlossen, die 12 Minuten Fußweg durch den Regen in Kauf zu nehmen. Es gab sogar für 60 Cent noch 2 Regencapes am Pier. Man konnte gut von einer Markise zur nächsten sprinten und über die riesigen Pfützen hüpfen. Unterwegs ließ der Regen auch etwas nach. Es gab noch einen Zwischenstopp mit Abendessen und dann ging es ans Packen. Nachts um 3 Uhr geht der Wecker, wir hoffen, einer von uns wird ihn hören.


